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Vasektomie Zentrum Borken: Vasektomieinterview mit Dr. Volker Pithan

Vasektomie / Vasoresektion: Informationen zur Aufklärung

Die Vasektomie ist ein Thema, mit dem sich vorwiegend Familien auseinandersetzen, die ihren Kinderwunsch abschließend als erfüllt ansehen. Ziel dieser Überlegung ist es, eine mögliche Verhütungsform zu finden, die konstant sicher ist, wenig Risiken vorweist und abschließend eine kostengünstige Variante darstellt. Bei der Vasektomie, auch bekannt unter der Sterilisation des Mannes, handelt es sich um einen kleinen Eingriff am Hodensack des Mannes, der grundsätzlich ambulant durchführbar ist. Zu den klassischen Vasektomiepatienten zählen neben Familienvätern u.a. auch Männer, die grundsätzlich kinderlos bleiben möchten. Unabhängig von der Vorgeschichte der einzelnen Männer haben sie eines gemeinsam. Sie möchten zukünftig mit ihren Partnerinnen ihr Sexleben genießen, ohne sich um Verhütung oder eine mögliche Schwangerschaft Gedanken machen zu müssen. Die Durchführung einer Vasektomie bietet Männern die Möglichkeit, das Thema Verhütung somit selbst in die Hand zu nehmen.

Auf dem Weg der Entscheidungsfindung ist in jedem Fall die mit dem Eingriff einhergehende Zeugungsunfähigkeit zu beachten. Mit der Durchtrennung der Samenleiter wird der Transportweg der Samen unterbrochen und das Ejakulat enthält dadurch keine Samenfäden mehr. Der Mann bzw. das Paar kann anschließend jedoch erst nach mehrfachen Spermakontrollen durch den Urologen innerhalb von etwa 6-8 Wochen auf Verhütung verzichten.

Die Befürchtung, dass nach einer Sterilisation des Mannes kein Samenerguss mehr möglich ist, bleibt unbegründet. Der Hauptteil des Ejakulates wird in den Samenbläschen und der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata) produziert, das Ejakulat besteht nur zu einem geringen Anteil von etwa 3-5% aus Spermien. Entscheidend für Männer ist auch die Tatsache, dass das Verlangen nach Sex wie auch die Gliedversteifung vom Eingriff unangetastet bleibt.

Hinsichtlich des Operationsverfahrens wird bei der meist durchgeführten klassischen bzw. konventionellen Vasektomie nach lokaler Sedierung des Operationsgebietes die Hodensackhaut an zwei Stellen etwa 0,5 – 1 cm weit geöffnet, um beidseitig den Samenleiter freizulegen. Von diesem werden nach der Durchtrennung ca. 2 cm entfernt und die entstandenen Enden werden verödet. Nach Rücklagerung der Samenleiterenden in das Gewebe wird dieses mit wenigen Nahtstichen verschlossen.

In der Urologischen Gemeinschaftspraxis Bocholt im Landkreis Borken wird die konventionelle Vasektomie von den Urologen Dr. Schaub, Dr. Pithan und Dr. Dahms in der eigenen Praxis durchgeführt. Ein Aufklärungsgespräch u.a. in Bezug auf Vorbereitung, Nachsorge, Kosten aber auch Risiken einer Sterilisationsoperation beim Mann kann nach telefonischer Terminierung jederzeit vereinbart werden.